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Alleinerziehend in Herne: „Wo drückt der Schuh?“

IAT begleitet Projekt NewA mit Online-Befragung

Pressemitteilung vom 21.02.2012
Redaktion: Claudia Braczko

Mit der Lebenssituation und den Problemen von Alleinerziehenden befasst sich das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen in einem soeben in Herne gestarteten Modellprojekt. Mit einer Fragebogenaktion und einer Online-Befragung wollen die Initiatoren erfahren, wo bei Alleinerziehenden „der Schuh drückt“, welche Erfahrungen und Probleme die Lebensform mit sich bringt. Das Netzwerk „NewA“ in Herne hat sich zum Ziel gesetzt, Alleinerziehende durch vernetzte Dienstleistungsangebote zu unterstützen. Hierbei geht es insbesondere darum, die Chance auf Teilhabe am Arbeitsmarkt und den Verbleib in Erwerbstätigkeit zu verbessern. Koordiniert wird das durch Bundes- und EU-Mittel geförderte Projekt von der Fachstelle Frau und Beruf innerhalb der Gleichstellungsstelle der Stadt Herne sowie das Jobcenter Herne.

Zentrale Akteure kommen aus den Feldern der Arbeitsvermittlung und -beratung, der Jugendhilfe, beruflicher Qualifizierung, Selbsthilfe und Schule. Ebenfalls bedeutend sind die Bereiche Gesundheit, Freizeit und betriebliche Akteure. Ziel ist es, die Bedürfnisse alleinerziehender Frauen und Männer in der Stadt Herne besser zu verstehen, die Koordination vorhandener Angebote zu verbessern und neue Angebote zu entwickeln. Zielgruppe der Befragung sind Erwachsene, die mit mindestens einem minderjährigen Kind allein in einem Haushalt leben. Der sechsseitige Fragebogen fragt nach den Erfahrungen und nach der Zufriedenheit von Alleinerziehenden mit den Dienstleistungen in der Stadt. Gleichstellungsstelle und JobCenter interessiert, welche Angebote Alleinerziehende kennen, welche Verbesserungsvorschläge sie haben und in welchen Bereichen sie zusätzliche Unterstützung brauchen.

Der Fragebogen kann auch bequem online auf der Website des Projektes NewA – www.newa.herne.de – beantwortet werden, sowohl in deutscher als auch in türkischer Sprache.

Für weitere Fragen steht Ihnen zur Verfügung:

Michaela Evans