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IAT-Projekt „klinikPROgender“ im Wettbewerb „IuK & Gender Med.NRW“ ausgezeichnet

Pressemitteilung vom 18.07.2011
Redaktion: Claudia Braczko
Im Wettbewerb „IuK & Gender Med.NRW“ ist heute in Düsseldorf das Projekt „klinikPROgender“ des Instituts Arbeit und Technik (IAT/ Fachhochschule Gelsenkirchen) als eines der Siegerprojekte ausgezeichnet worden. Das IAT-Projekt zielt auf gendersensible Personalarbeit im Krankenhaus, um Fachkräfte zu gewinnen und zu sichern.

Im Rahmen des Projektes soll in Zusammenarbeit mit mehreren Krankenhäusern ein Instrumentenkasten für gendersensible Personalarbeit entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Zum einen arbeitet „klinikPROgender“ auf bessere Frauenförderung im Gesundheitswesen hin. „Darüber hinaus geht es aber auch um ein systematisches Personalmanagement, das sich mit Konzepten und Instrumenten an den spezifischen Lebens- und Berufsphasen sowie den genderspezifischen Bedürfnissen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von Frauen und Männern gleichermaßen orientiert“, so PD Dr. Josef Hilbert, Geschäftsführender Direktor des IAT. „Wir möchten mit unserer Projektidee auch einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität in nordrhein-westfälischen Krankenhäusern leisten“.

Kooperationspartner des Projekts sind – unter Federführung des IAT – die Organisationsberatung „Anstoß – Dienstleistungen für Unternehmenswandel“ (Essen/Dortmund) sowie die TBS – Technologieberatungsstelle beim DGB NRW e.V.. Als Entwicklungs- und Praxispartner engagieren sich u.a. das Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen, das Städtische Klinikum Bielefeld, die Bergmannsheil und Kinderklinik Buer GmbH sowie die Universitätsklinik Bonn und die Universitätsklinik und DRK-Schwesternschaft Essen. Unterstützende Partner sind u. a. die „Hochschule für Gesundheit“ Bochum, die Gleichstellungsstelle der Stadt Herne (Fachstelle Frau und Beruf), die Wirtschaftsförderung der Stadt Bochum sowie die nordrhein-westfälischen Gesundheitsregionen.

Für den NRW-Wettbewerb waren die besten Ideen für Information, Kommunikation und Qualität in einem geschlechtergerechten Gesundheitswesen gefragt. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium will mit „IuK & Gender Med.NRW“ dazu beitragen, die medizinische Versorgung zu verbessern sowie die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und neue zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen. Für „IuK & Gender Med.NRW“ , finanziert aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), stehen insgesamt 17 Millionen Euro zur Verfügung.

Für weitere Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Christoph Bräutigam
Michaela Evans