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Chemische Industrie: Neuorientierung, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit

Abbildung Chemische Industrie: Neuorientierung, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit

Krawczyk, Olaf / Legler, Harald / Nordhause-Janz, Jürgen / Öz, Fikret / Rehfeld, Dieter / Schmoch, Ulrich

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Grundstoffchemie und die Spezialchemie, die sich seit einiger Zeit in einer tief greifenden Neuordnung befinden. Gezeigt wird, dass die Chemische Industrie eine anhaltend hohe Bedeutung nicht nur für Umsatz, Beschäftigung und Export hat, sondern als Impulsgeber für die deutsche Wirtschaft insgesamt von herausragender Bedeutung ist. Statistische Analysen, Auswertungen von Geschäftsberichten und Expertengespräche bilden die Grundlage der Untersuchung. Erkennbar ist, dass mit der weltweiten Neuorientierung Deutschland als Chemiestandort noch immer eine starke internationale Position besitzt, die aber keineswegs stabil ist. Die langfristige Sicherung von Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit ist eine Herausforderung, die nicht nur die Unternehmen betrifft, sondern die sich auch für das Innovationssystem in dieser Branche insgesamt stellt. Dies betrifft vor allem die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Anwendung, die langfristige Sicherung qualifizierten Personals und die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für die Innovationsfähigkeit.