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Perspektiven der Sozialen Marktwirtschaft

Perspektiven der Sozialen Marktwirtschaft: Ordnung und Dynamik des Wettbewerbs. Münster: Lit-Verl. Worte - Werke - Utopien, Bd. 2. ISBN 3-8258-2540-X

Helmstädter, Ernst

Abbildung Perspektiven der Sozialen Marktwirtschaft

Zusammenfassung

Die ordnungspolitische Sicht auf die wirtschaftlichen Probleme von heute und morgen verlangt auch die Besinnung auf die Entscheidungen am Anfang der Sozialen Marktwirtschaft und auf den bisherigen Gang ihrer Entwicklung. Der Blick zurück ist lehrreich für die Orientierung der Wirtschaftspolitik auf die vor uns liegenden Aufgaben. Beide Perspektiven zusammen runden das Bild ab. So versteht sich der Titel dieses Buches.

Seine Beiträge sind in den Jahren 1988 – 1995 aus der aktuellen wirtschaftspolitischen Situation heraus entstanden. Gleichwohl folgen sie alle der Leitidee einer Evolutorischen Ökonomik im Ordnungsrahmen der Sozialen Marktwirtschaft. Stets geht es dabei um ein dynamisches Verständnis dieser Wirtschaftsordnung. Im Zentrum der Betrachtungen steht der dynamische Wettbewerb in einer Vorauswirtschaft, d.h. einer Volkswirtschaft an der Spitze der wirtschaftlich-technologischen Entwicklung, deren Position im globalen Wettbewerb nicht ein für allemal festgeschrieben, sondern stets umkämpft ist.

Die in diesen Band aufgenommenen Beiträge zur Wirtschaftspolitik decken ein breites Feld von wirtschaftspolitischen Fragestellungen der ökonomischen Dynamik ab. Der Leser wird über die ordnungspolitischen Grundentscheidungen am Beginn des Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg informiert, über Fragen der Konjunktur und deren Prognosen, der Vollendung des europäischen wie des deutschen Binnenmarktes. Die Beschäftigungsprobleme unserer Vorauswirtschaft durchziehen wie ein roter Faden das gesamte Buch. Ihre Lösung wird im Wettbewerbsvorsprung, den unsere Volkswirtschaft international zur halten vermag, gesehen. Nicht zuletzt geht es um wirtschaftsethische Fragen: Das alte Thema der Tauschgerechtigkeit, mit dem sich bereits Aristoteles befaßt hat, wird im Rahmen einer wettbewerbstheoretischen Betrachtung neu dargestellt.