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Seniorenwirtschaft in NRW unter besonderer Berücksichtigung des Ruhrgebiets / SeniorRuhr

Ziel und Aufgabenstellung

Das Projekt verfolgte das Ziel, Unternehmen und Anbieter aus dem Bereich der Seniorenwirtschaft mit besonderem Blickwinkel auf das Ruhrgebiet für die Thematik zu sensibilisieren. Sie sollten dabei unterstützt werden, ihr Angebot an Produkten und Dienstleistungen auszuweiten und den gegebenen Nachfragestrukturen anzupassen. Hierbei wurde eine doppelte Zielsetzung verfolgt:

  1. Das sozialpolitische Ziel: Steigerung der Lebensqualität (nicht nur) der älteren Menschen
  2. Das wirtschaftspolitische Ziel: Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region

Das wirtschaftspolitische Ziel: Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region:

  • Das wirtschaftspolitische Ziel: Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region Finanzdienstleistungen,
  • Ernährung,
  • Handel,
  • Easy Living – Wohnungswirtschaft und Seniorenwirtschaft,
  • Age Friendly Cities.

Unter anderem wurden folgende Ergebnisse in den einzelnen Projektbausteinen erzielt:

  1. Finanzdienstleistungen: Es wurde ein Trendreport erstellt, in dem die Reaktionen der Banken auf die alternde Gesellschaft untersucht wurden.
  2. Ernährung: Es wurde eine Studie mit weiteren Partnern zum Thema “Ernährung im Alter” erstellt. Zudem wurde ein Arbeitskreis für die Dauer der Projektlaufzeit initiiert.
  3. Wohnen: Es wurde ein Arbeitskreis ins Leben gerufen, an dem sich zahlreiche Akteure aus dem Bereich der Wohnungswirtschaft beteiligt haben.
  4. Age Friendly Cities: Die IAT übernahm die Federführung bei der Beteiligung der Ruhrregion an dem gleichnamigen globalen Projekt der WHO, in dem weltweit die Altersfreundlichkeit der Städte überprüft und in einem Leitfaden festgehalten wurde. Des Weiteren veranstaltete das IAT im Juni 2008 eine globale Konferenz, an der die Partner aus dem Projekt beteiligt waren.

Weitere Bestandteile des Projekts waren u. a. eine weit angelegte Öffentlichkeitsarbeit, Vortragstätigkeit und die Leitung und Teilnahme an zahlreichen Workshops und Arbeitsgruppen rund um die Thematik der Seniorenwirtschaft.