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Wissenschaftliche Begleitung des Aufbaus der Koordinierungsstelle "MedEcon Ruhr" / KoMedEcon Ruhr

Seit Anfang 2003 bestand die Gemeinschaftsinitiative “MedEcon Ruhr” als Partnerschaft von Initiativkreis Ruhrgebiet, Regionalverband Ruhrgebiet, Verein pro Ruhrgebiet e.V. und Projekt Ruhr GmbH, mit Unterstützung durch das Institut Arbeit und Technik. Aufgabe der Gemeinschaftsinitiative MedEcon Ruhr ist es, das Ruhrgebiet als Modellregion für eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung in metropolitanen Regionen zu profilieren und die Wachstums- und Beschäftigungspotenziale der Gesundheitswirtschaft für die Region zu erschließen. Auf dieser Basis sollen darüber hinaus exportfähige Produkte, Dienstleistungen und Problemlösungen generiert und profiliert werden. Zur Verstetigung und zum Ausbau der vorhandenen Ansätze sowie zur konsequenten Nutzung der Synergien und Potenziale, wurde die Koordinierungsstelle “MedEcon Ruhr” geschaffen. Zielsetzung der Koordinierungsstelle MedEcon Ruhr war es:

  • vorhandene Akteursnetze und Clusteransätze in der Gesundheitswirtschaft zu unterstützen und fallweise auch neue Initiativen anzuregen;
  • vorhandene Netze und Ansätze ruhrgebietsweit und branchenübergreifend zu konzentrieren und sie in profilbildenden Projekten und Projektverbünden zu materialisieren;
  • die gesundheitswirtschaftlichen Aktivitäten unter der gemeinsamen Dachmarke “MedEcon Ruhr” nach innen und außen zu kommunizieren und zu vermarkten;
  • den Aufbau nachhaltiger Netzwerkstrukturen durch die Institutionalisierung der Arbeitszusammenhänge zu realisieren.

Das Institut Arbeit und Technik war mit der wissenschaftlichen Begleitung des Aufbaus der Koordinierungsstelle “MedEcon Ruhr” beauftragt worden. Zu den Aufgaben der wissenschaftlichen Begleitung zählten insbesondere:

die Steuerung der Projektaktivitäten, das Erstellen von Entwicklungskonzepten und Trendreports als Grundlage der Entwicklungsaktivitäten, die Generierung von Gemeinschaftsthemen und -projekten, die inhaltliche Konzeption der Messeauftritte und Kongresse (v. a. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2005-2007, “Klinik-Wirtschaft-Innovation” 2006-2007,http://www.klinik-wirtschaft-innovation.de) sowie der Aufbau und die Durchführung eines regionalen Monitorings für die Gesundheitswirtschaft.

Im Mai 2007 ist als Ergebnis der Projektarbeiten der Verein MedEcon Ruhr e.V., mit Sitz in Bochum unter Beteiligung von rund 40 Partnern aus der Gesundheitswirtschaft, gegründet worden. Das Institut Arbeit und Technik ist Mitglied im Verein MedEcon Ruhr e.V. und stellt darüber hinaus derzeit mit PD Dr. Josef Hilbert den stellvertretenden Vorsitzenden.